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CDU-Sommerfest am Seewoog
Nachdem das Fest im vorigen Jahr wetterbedingt
ausfallen musste, hatte man am vergangenen Sonntag, 22.06.,
mehr Glück. Aber leider fand die Veranstaltung nicht die
erhoffte Resonanz. Vor allem beim Mittagessen hatte man sich
größeren Andrang versprochen. Ob es mit dem Ferienbeginn
oder ganz einfach mit der Vielfalt und Häufigkeit solcher
Grillfeste zusammenhängt lässt sich im Nachhinein schwer
analysieren. Diejenigen, die dennoch gekommen waren, haben
es nicht bereut. Für Essen und Trinken war ausreichend
gesorgt und vor allem Christophs Lyonerpfanne war wieder der
Renner. Nach dem Gewitterguss hatten die Veranstalter
höchste Bedenken das Familienfest weiter zu betreiben, aber
der folgende, sehr gute Besuch zur Kaffeezeit
erübrigte aufkommende Diskussionen.
Eine gute Tat wurde auch noch getätigt, indem
man die Feuerwehren für ihren Einsatz beim Brand im IZW mit
Würstchen und Frikadellen versorgte.
Die Vorstandschaft des CDU-Stadtverbandes
bedankt sich bei den Organisatoren, den Helfern und den
Kuchenspendern auf das Herzlichste und hofft wiederum auf
die Mithilfe im nächsten Jahr.
Dann soll das Familienfest erstmals auf dem Marktplatz am
Bruchkatzenbrunnen stattfinden.



Haushaltsrede 2008
Meine sehr verehrten Damen und Herrn
Heute verabschieden wir mit dem Haushalt 2008 den letzten seiner
Art. Das „doppische“ Zeitalter kommt. Dass die Doppik keine
Wunder bewirkt, sehen wir landauf landab. Reiche Kommunen
bleiben reich und Arme bleiben arm trotz Doppik.Der
Haushaltsplan kann sich sehen lassen. Er bewegt sich auf
hohem Niveau. Mit mehr als 6 Mio. Euro Investitionen, die
wir aus eigener Kraft finanzieren, sind wir Spitze und
machen die Stadt fit für die Zukunft.Die positive
Entwicklung zeigt sich auch an dem Rückgang der Schulden, so
geht im Schuldendienst die Pro-Kopf-Belastung von 2007
192,54 €uro
in 2008 um sage und schreibe
20,29 €uro
zurück. An Investitionen sind unter anderem vorgesehen: Ca 3
Mio. €uro für die Erschließung des IZW, 1,5 Mil. €uro für
Bauflächenerwerb und für das Umlegungsverfahren im Baugebiet
Großacker II. Für die Kleinsten investieren wir in unsere
Kindergärten mehr als 30 000 €uro, außerdem sind
Investitionszuschüsse für Vereine sowie der Grunderwerb für
einen neues Sportgelände vorgesehen. Gemeindeeigene
Wohnungen und Straßen werden saniert. Durch Fördergelder für
private und geschäftliche Baumaßnahmen in der Kernzone von
Ramstein wollen wir das Leben, das Einkaufen und das Wohnen
in unserer Stadt attraktiver machen und setzen hierzu auch
auf Investitionsanreize. Nachdem sich das Gebiet Hanfgärten
im Zuge der Marktansiedlung geöffnet hat, kann nun über eine
sinnvolle Verwendung dieser Fläche nachgedacht werden.
Attraktiv wäre diese Fläche insbesondere für ein Projekt
altersgerechten Wohnens bzw. eine angemessen große
Altenpflege- und Altenbetreuungseinrichtung. Die CDU
Fraktion freut sich, dass es erste Kontakte zu einem
zuverlässigen Projektplaner gibt, der diese Lücke im
doppelten Sinn in der Stadt füllen möchte. Ganz besonders
möchten wir als CDU- Fraktion uns zukünftig dem Thema
„Demografischer Wandel“ und seinen Folgen zuwenden. Wir
möchten uns und den Stadtrat stärker mit der Frage befassen,
wie wir den hohen Standart für eine zahlenmäßig weniger und
dafür ältere Stadtbevölkerung halten und weiter ausbauen
können: „Mehr Stadt für weniger Menschen“. Dazu gehört für
uns, dass nach „Großacker II“ zusätzliche Neubaugebiete am
Stadtrand als sehr kritisch betrachtet werden müssen. Wir
wollen auch weiter keine Einkaufszentren am Stadtrand, die
für alte Menschen und für Menschen ohne Pkw schlecht zu
erreichen und nicht zukunftsfähig sind. Wer solche
Großprojekte heute zulässt, hat die Zeichen der Zeit nicht
erkannt und wird sich morgen den Folgeproblemen stellen
müssen. Unser Ziel ist eine verstärkte Innenentwicklung, die
unser Stadtzentrum und zentrale Plätze unserer Stadt für
junge und alte Menschen attraktiv und lebenswert machen,
also weiter zu entwickeln, was schon seit langen Jahren
durch die noch laufende Stadtkernsanierung angefangen haben.
Dazu gehören zukünftig auch Dinge wie die Erarbeitung eines
Leerstandskatasters und die Bereitstellung von Mitteln, um
im Einzelfall bebaute Innengrundstücke zu erwerben und Platz
für attraktive und wertvolle Neubebauung zu schaffen. Es
gehören Projekte dazu, die das soziale und kulturelle Leben
zwischen den Generationen stärken, wie das von Herrn
Bürgermeister Layes initiierte Mehrgenerationenhaus. Vieles
davon sind wir schon angegangen, auch der Neubau eines
gemeinsamen Fußballplatzes gehört in diesen Aufgaben. Wir
möchten daran arbeiten, uns der Herausforderung Demografie
zu stellen und freuen uns, mit den anderen Fraktionen und
der Verwaltung in den nächsten Monaten verstärkt an dem
Thema zu arbeiten. Der vorliegende, solide Haushalt, der
klug investiert, ohne neue Schulden, gibt uns eine gute und
feste Grundlage dafür.
Zum Wirtschaftsplan Haus des Bürgers
Kultur kostet Geld! Mit ca. 500 000 €uro Verlust schlägt der
Wirtschaftsplan H.d.B. zubuche. An dieser Stelle möchte ich
bemerken, dass dies nicht nur durch Theaterveranstaltungen
kommt. Zum Haus gehören die Bücherei, die KVHS,
Bildung und Fortbildung sollten in unserer
Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben. Bildung ist das
Kapital von Morgen und die gibt’s nicht „für Umme“. Auch der
Seniorentreff ist ein Bestandteil des Hauses. Unter anderem
wirkt sich das Dienstleistungsangebot Postfiliale nicht
gerade positiv auf den Wirtschaftsplan aus. Durch den
Pächterwechsel der Gaststätte wurden und sind noch
Investitionen erforderlich. Ein Infostand im KMCC ist
geplant. Die Geschäftsführung ist auf dem richtigen Weg.
Sonderveranstaltungen wie z.B. das Brass& Drum Festival,
sowie Gastspiele der Gruppen „Die Höhner“ oder „Spider
Murphy Gang“, locken wieder neue Besucher in unseren
„Kulturpalast“. Aber auch als Tagungsstätte ist das H. d. B.
ein attraktiver Veranstaltungsort. All denen die den
Haushalt und den Wirtschaftsplan erarbeitet haben ein
Dankeschön. Lassen sie uns gemeinsam die Stadt in eine
sichere Zukunft führen.
Die CDU Fraktion wird dem Haushaltsentwurf und dem Wirtschaftsplan
zustimmen.
Ludwig Linsmayer

„Reisen bildet“
Unter diesem Motto gestaltete die Ramsteiner CDU ihre
politische Bildungsreise in die Hauptstadt.
Vom 10. – 14. April erwartete die 28 Teilnehmer starke Delegation
zum einen ein hochinteressantes Programm und zum anderen
hatte man jedoch auch genügend Zeit zur freien Verfügung, um
die Stadt auf eigene Faust kennen zu lernen.
Mit dem Flieger über Berlin – Schönefeld angereist, checkten die
Teilnehmer mittags im Domizil,
dem Hotel „Stuttgarter Hof“, ein, um sich für das erste
Highlight am Nachmittag frisch zu machen. Wie gewohnt hatte
Ludwig Linsmayer die Reise generalstabsmäßig geplant und
organisiert. Bei gar nicht frühlingshaften Temperaturen und
zeitweisem Regen konnte man sich vom Bus aus einen ersten
Eindruck der 3,5 Millionen – Stadt verschaffen. Herr
Lukow, der Stadtführer, selbst
ein Kind Berlins, hatte immer eine Anekdote zur ehemaligen
DDR parat. Betroffenheit löste der Besuch der Gedenkstätte
„Bernauer Strasse“ aus, wo man hautnah erkennen konnte, was
es bedeutete eine geteilte Stadt zu sein. Am Abend ging’s
dann zu „Maybrit Illner“ ins ZDF
– Hauptstadtstudio live. Das leidige Thema Bankenkrise wurde
diskutiert.
Der 2. Tag stand dann vollends unter dem Motto „politische
Bildung“. Der Besuch des Bundeskanzleramtes mit Führung, des
ehemaligen Reichstages sowie des gesamten Regierungsbezirks
mit dem neuen Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor
beeindruckte vor allem die Architekturfans. Im Bundestag
begrüßte Anita Schäfer die Ramsteiner Reisegruppe und
organisierte kurzerhand den Besuch der gerade laufenden
„Aktuellen Stunde“ zum Thema „Libyen und die Ausbildung
durch die Sicherheitskräfte“. Nach so vielen neuen
Eindrücken und Aussichten, besonders von der Reichstagkuppel
aus, war am Abend und zur Nacht dann ein gemeinschaftlicher
Umtrunk in den so genannten „Hackeschen Höfen“ vorgesehen,
wo man sich zum Austausch und Plausch traf.

Der Samstag war den Shoppern
vorbehalten und in den bekannten Einkaufszentren „KadeWe“
oder „Lafayette“ traf man
ständig „Ramschder Leit“. Viele
Teilnehmer bildeten Grüppchen und nutzten den Tag aber auch
um die unzähligen anderen Sehenswürdigkeiten und historische
Plätze zu besuchen. Jeder wollte mal den Grenzübergang
„Checkpoint Charlie“ zu Fuß überqueren, der in unmittelbarer
Nähe des Hotels liegt.
Am 4. Tag bescherte Kaiserwetter einen traumhaften Besuch in
Potsdam mit Sanssouci, der Sommerresidenz König Friedrichs
des Großen. Der Cecilienhof, ein herrschaftliches Anwesen am
See, wo die „Potsdamer Verträge“ ausgehandelt wurden,
beeindruckte die Besucher mit original erhaltenen
Räumlichkeiten. Ein gemeinsames Abendessen der Reisegruppe
läutete den letzten Tag des Berlinbesuchs ein. Die
Beteiligten zogen ein überaus positives Resümee der Fahrt
und bedankten sich bei dem Reiseführer mit „Das war Spitze“.
Bevor dann am späten Abend der Rückflug nach Zweibrücken
anstand, besuchte die Gruppe zum
Abschluss das Innenministerium, wo es Informationen
und Gespräche zur Organisation und den strukturellen
Aufgaben des Hauses gab. Bürgermeister
Layes versäumte es nicht, einige für die
Verbandsgemeinde und die Stadt Ramstein – Miesenbach
relevante Anregungen zum Thema „Air Base“ und „Konversion“
vorzutragen.
Nach einem entspannten Heimflug und mit so vielen neuen Eindrücken
im Gepäck hieß es dann:
„Servus und bis zum nächsten Mal“ – denn Berlin ist immer
eine Reise wert.
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